Die drei historischen Städte in der Stadt:
Die erste Siedlungsstätte in Quimper
Der Stadtteil "Locmaria", mit einer romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert (eines der ältesten Bauwerke aus der Romanik
im Finistère), ehemalige Klosteranlage, mittelalterlicher Garten.
Die Bischofsstadt
- Der ehemalige Bischofspalast, in dem sich heute das "Muséée Départemental Breton" (bretonisches Landeskundemuseum) befindet
- Die Stadtmauern: 40% der ursprünglich 1,5 km langen Mauern sind heute noch erhalten
- Die von Fachwerkhäusern gesäumten Kopfsteinpflasterstraßen im historischen Stadtkern der Bistumsstadt von Cornouaille, deren Namen noch so manchen althergebrachten Beruf in Erinnerung rufen: Fleischergasse, Pökelgasse, Butterplatz, Schuhmacherstraße (Rue Kéréon)…
Die Herzogsstadt
Malerische Häuser am "Place Terre au Duc" oder in der "Rue du Chapeau Rouge" und der "Rue Saint Mathieu", Die Matthäus Kirche (Eglise Saint Mathieu), die "Venelle au Poivre" (Pfeffergasse) oder auch die "Rue René Madec".
Die Kathedrale des heiligen Corentins ist ein wahres Juwel der bretonischen Gotik
Im Jahre 1239 beschloss der Bischof Raynaud den Bau der heutigen Kathedrale auf den Fundamenten einer
ehemaligen romanischen Kathedrale.
In den Jahren 1850 unternahm der aus Quimper stammende Achitekt Joseph Bigot die Restaurierung des Bauwerks:
neues Mobiliar, Ausschmückung der Seitenkapellen
und neue Kirchenfenster, um diejenigen zu ersetzen, die während der
Französischen Revolution zerstört wurden.
Der spektakulärste Abschnitt in seinen Arbeiten war wohl die Vollendung 1854 bis 1856 der beiden Kirchtürme mit dem Bau der beiden Kirchturmspitzen,
die durch einen Spendenaufruf von den Bürgern in Quimper finanziert wurden.
1989 begann eine erneute Restaurierungskampagne, bei der man das ursprüngliche Aussehen wieder hervorheben wollte. Nach Beendigung im Dezember 1999
können wir heute nun wieder eine Kathedrale bewundern, so wie sie Ende des XV. Jahrhunderts verziert wurde: an den Kreuzrippen verwendete man wieder die gleichen Farben wie am Original, d.h. Ockergelb,
Ockerrot und Kalkverputz.
Diese Entscheidung steht den Restaurierungsvorstellungen aus dem XIX. Jahrhundert eigentlich sehr entgegen, als man der Kathedrale ein sehr karges und streng wirkendes Aussehen verleihen wollte, was
im Grunde den Vorstellungen der ursprünglichen Baumeister zuwider kam.
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